März 2016 – Vermögensaufstellung –

19.04.2016
Diesmal etwas später. Bedingt durch unsere große Messe war vorher keine Zeit da. Aber nun, zur Messe etwas später nochmal.

Die Immopbilien liegen nach Abzug der Verbindlichkeiten bei = 61.019 €
Das Online Depot bei 24.344 €
Das Onlinekonto liegt bei 734 €. Enthalten sind 164.68€ Nettodividende
Uniglobal = 32.076€
Aktiendepot = 123.243 €
FFB = 135.127 €
Tagegeld = 100 €

Macht in Summe = 376.640 €

Zusätzlich wurde eins der Ziele für 2016 erfüllt. Anschaffung, bzw. Austausch eines PKW´s. Position 3. hier. sollte damit erledigt sein.
Bei dem Ziel :“ Zeitmanagement optimieren “ bin ich auf ein guten Weg, auf einen sehr guten Weg. Durch Überarbeitung meiner Fahrrouten zu meinen Kunden konnte ich die KM reduzieren. Dies brachte , bzw. bringt mir eine Zeitersparnis von ca. 80 Arbeitsstunden im Jahr. Klingt nicht viel , aber bei einem normalen Arbeitstag von bis zu 14 STunden ( inkl Fahrzeit ) sind das über 5 Tage. Toll , darüber freue ich mich.

Dividendeneinnahme in 2016 bisher 255,51 €.

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31.03.2016 – AUtOOH –

31.03.2016

Tja, nun ist es soweit. Unser langjähriger Begleiter wurde verkauft und durch ein etwas neuers ( naja, sehr viel Neueres ) kleineres Auto ersetzt.
Das alte Fahrzeug wurde von mir auch beruflich genutzt und über Kilometergeld abgerechnet, von daher war es gar nicht so schlecht. Nur,…. was kostet denn so ein Auto jetzt genau? Wir wollten es wissen und haben mit dem Verkauf alle Unterlagen des Fahrzeugs ausgemistet und zusammen gerechnet.
Mal zu den Fakten:
Es handelt sich um einen C-Klasse Mercedes Kombi, Automatik mit 170 PS ( versteht noch jeder, wer möchte kann es sich in KW ausrechnen )
Am Anschaffungsdatum 08.2004 war das Fahrzeug 3 Jahre alt mit 22.000 km auf der Uhr.
Anschaffungspreis 24.990 €
In der Zeit fielen durch Reparatur, Service, Inspektion: 16.232 Euro an
Da das Fahrzeug durch mich beruflich genutzt wurde, kam auch eine hohe km Leistung zusammen. Km Stand heute 420.000, davon ca. 400tkm durch uns. Bei dem durch die Jahre ermittelten durschnittlichem Treibstoffverbrauch von 7,4l Diesel und einem durchschnittlichen Dieselpreis während der Laufzeit von 1,15€ kommen wir auf 34.040 € für Treibstoff.
5.507 € kostet das Fahrzeug an Versicherungen.
Wir konnten für das Fahrzeug noch 895 € erzielen. Beruflich abgerechnet habe ich 232.000km x 0,3 €/km = 69.600 € an Einnahmen.

Kosten des Fahrzeugs = 80.769 €
Verkaufserlös = 895 €
Für jemanden, der die km nicht beruflich abrechnen kann, wäre an dieser Stelle Schluß = 79.874 €. Macht bei der Verweildauer von 139 Monaten in unserer Familie einen Monatsbeitrag von 568,20 €. WOW!

Bedingt durch die beruflich Nutzung sinken die Kosten auf 10.274 € und daraus folgt eine monatliche Belastung von 73,91 €.

Das sind jetzt mal reale Zahlenwerte und wenn man nicht beruflich auf ein Auto angewiesen ist, schlägt es doch bei den Ausgaben erheblich durch. Unsere Angaben sind mit Sicherheit nicht repräsentativ, zeigen aber deutlich, daß es mit der Anschaffung eines Fahrzeuges nicht getan ist. In unserem Fall kostete das Fahrzeug 20,2 Cent je km. Viel Geld, wenn man mal bedenkt, wie schnell man zum Autoschlüssel greift und nicht zum Fahrradschlüssel.

Der Neue wird diese Kosten aber wohl senken. Ich habe ein Firmenfahrzeug bekommen und die km Leistung von Frau Plutusandme liegt allein durch die Fahrten zur Arbeit bei ca. 15.000km zuzüglich der „Privatfahrten“. Leider , und hier schlägt sich die Brücke zum Immobilienkauf, wohnen wir so weit auf dem Lande, das Öffis nicht oder nur stark eingeschränkt möglich sind. Auch hier ein Beispiel: Die Fahrzeit von Frau Plutusandme zur Arbeit beträgt mit dem PKW 25 Minuten. Mit den öffentlichen Nahverkehr 2h15 Minuten. Pro Fahrt wohlgemerkt und nicht zu jeder Zeit machbar.

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Februar 2016 – Vermögensaufstellung –

04.03.2016
Die Börse hat sich etwas beruhigt, was sich auch gleich an der Aufstellung bemerkbar macht.
Es war vom Einkommen her ein ganz normaler Monat mit einer Provision, aber doch recht vielen Dividendenankündigungen bei dem Onvista Depot.

Des Weiteren bekamen wir ein Anruf von einen Installateur, in einer Wohnung wäre ein Heizngsventil abgerissen, wo er denn die Rechnung hin schicken dürfte.
Unsere Frage:“ Wer hat Sie denn beauftragt und woher haben Sie diese Nummer ?“ Beauftrag hatte Ihn die Mieterin und die Nummer hatte er vom Bauunternehmer.
Ob er unsere Adresse bekommen könne, er wolle uns in seiner Datenbank vernünftig anlegen. Antwort:“ Natürlich nicht“. Wir haben Ihm dann gesagt, die Rechnung bitte zu der Person , die Ihn beauftragt hat und weitere Kontaktaufnahme nur über die Hausverwaltung. Den Bauunternehmer ( die beiden Handwerksbetriebe arbeiten schon lange zusammen ) haben wir dann schriftlich gebeten , die Weitergabe der Adresse bzw. Kontaktdaten zu unterlassen und uns dies schriftlich zu bestätigen.
So blöd kann es kommen, obwohl sich sicherlich keiner der Beteiligten etwas Böses gedacht hat. Naja.

Steigen wir gleich bei den Immobilien ein. Ganz normale Monatstilgung, sodass wir deren Wert zur Zeit mit 60.341 € führen. Entstanden aus Anschaffung – 2% = 361.953 € und die Verbindlichkeiten von 301.612 €.
Die Sparraten flossen in gewohnter Weise auf das FFB Fonddepot, aufs Tagegeldkonto und zum Onvistadepot. Damit sieht es nun wie folgt aus.
1. FFB- Depot = 138.613 €
2. Tagegeld = 10.007 €
3. Uniglobal = 30.180 € (nicht bespart )
4. Aktiendepot = 119.513 € ( keine Zukäufe )
5. Onvista Depot = 23.691 €

macht in Summe 382.345 €
Dividendeneinnahmen in 2016 bisher =90.83 € netto ( Diesen Wert werden wir in der Historie ab jetzt mitführen )

Auf dem Hamburger Treffen war gern mal die Rede davon , wie hoch die Sparquto sei. Nun, für diesen Monat waren es 47,8%

Ein weiteres großes Thema steht bei uns an. Unterlagen sammel für die Steuererklärung. Ist gar nicht so schlimm, da Kosten und Rechnungen immer gleich abgeheftet werden. Daraus müssen wir die steuerlich relevanten Unterlagen raussuchen. So ganz perfekt ist das System nicht. Wie verwaltet Ihr die steuerlich relevanten Unterlagen ? Alles in einem Ordner und nach der Steuererklärung ins Archiv ?

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Hamburger Treff

29.02.2016
Treffen in Hamburg am 24.02.2016
Erstmalig habe wir bzw. ich an einem Bloggertreffen teilgenommen. Angenehm überrascht über die hohe Besucherzahl wurde es ein sehr unterhaltsames Treffen mit wirklich konstruktiven Gesprächen und Aussagen. An dieser Stelle nochmal ein Dankeschön an den Finanzwesir und Finanzrocker die dieses Treffen ins Leben gerufen haben. Vielen Dank auch an die vielen anderen Teilnehmer ,die so ein Treffen dann mit Leben füllen.
Die Einleitung der Gespräch könnte man scherzhafterweise ungefähr so ausdrücken: „Ich bin XyZ vom Blog zxy, und wie investierst Du so ?“. ..und schon war das Gespräch im Gange.
Es waren auch einige Leser da und obwohl ich das Durchschnittsalter bestimmt angehoben habe, gab es doch sehr viel Informationen und Neuerungen für mich. Gerade Gespräche über Crowdfunding ,peer to peer ( Haben wir ja auch mal ausprobiert und für schlecht empfunden ) und natürlich immer wieder ETF´s waren sehr interessant und boten die ein oder andere Sichtweise.
Aber es ging nicht nur um finanzielle Dinge. So waren auch solche Dinge wie Telearbeitsplatz ( was ja auch eine Freiheit sein kann ) oder ein Sabbatical Jahr durchaus mal Gesprächsthemen.
Zuhause war meine Frau ganz neidisch und kündigt bereits an, beim nächsten Treffen komme ich mit. Es war für mich persönlich wirklich eine Bereicherung und gerne sind wir bei einem weiteren Treffen dann wieder dabei, sofern es sich einrichten läßt.
Persönlich sind nun auch einige andere Blooger bekannt und ich denke, es schreiben sich Kommentare nun viel leichter. Diese Blogger waren:
Albert mit Frau vom Finanzwesir
Daniel unser Finanzrocker
Alexandra von Sauerkraut und Zaster
Michael von der Geldkatze
Der Anlagenfuchs

Auf baldiges Wiedersehen.

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Neukauf Consolidated Edison

11.02.2016

Heute fand die erste Position von Consolidated Edison (WKN :911563 ) Ihren Weg in das Onvista Depot. Wir waren lange an hardern ob nun Edison oder die doch oft erwähnte HCP, aber der langfristige Chart und die Kennzahlen, welche wir für unsere Auswahl heranziehen waren bei Edison besser und so hat sich Frau Plutusandme durch gesetzt.

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Januar 2016 – Vermögensaufstellung –

04.02.2016
Ein sehr turbolenter Monat. Die Sparraten flossen in gewohnter Weise auf das Fonddepot und Tagegeld, sowie dem Onvistkonto zu dem zusätzlich 2.100 € überwiesen worden sind.
Von der Sparrate her also schon ein sehr guter Monat.
Von der Depotentwicklung ein gebeutelter Monat. Wir haben die Immobilien ebenfalls um 2 % abgeschrieben, sodass auch hier eine Minderung statt fand.
Wert Immobilien damit:
Immobilien = 59.670 €
Uniglobal = 33.536 €
Aktiendepot = 116.689 €
FFB = 134.113 €
Onvista = 22.605 €
Tagegeld = 8.816 €

Macht in Summe = 375.429 €
und trotz der Sparrate von fast 4.000 € ging das Vermögen um ca. 24.000 € in den Keller. Buchtechnisch.
Wir haben eine Anleihe im Aktiendepot bei dem der Anbieter Insolvenz angemeldet hat. Die Anleihe gehört zur DF Deutsche Forfait, eigentlich ein solventes Unternehmen welche z.B. auch in der Zeitschrift “ Der Aktionär“ empfohlen wurde, aber deren Konten von der US Regierung eingfroren worden sind, weil Geschäftsbeziehungen zu Länder auf deren schwarzen Liste bestand. Dies ist mittlerweile aber auch schon wieder aufgehoben, totzdem geriet das Unternehmen dadurch in Schieflage.

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Dezember 2015 – Vermögensaufstellung –

05.01.2016

Nichts Besonderes. Alle Sparbeträge flossen wie immer auf das Fondsdepot, aufs Tagegeld und aufs Konto bei Onvista.
Daraus folgt:
Fondsdepot = 140.667 €
Aktiendepot = 128.611 €
Uniglobal = 34.377 €
Onvista = 20.663 €
Immobilien 66.384 €
Tagesgeld = 8.625 €

Macht in Summe = 399.327 €
Die beiden letzten Börsentage haben die Depots doch kräftig durchgeschüttelt, was solls.

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Ziele 2016

05.01.2016
Beginnen wir doch erstmal mit einem Rückblick.
Ziele 2015 waren :
1. bewußter Ernähren und damit
2. Vorratshaltung überarbeiten, nicht nur im Lebensmittelbereich ( Ihr kennt das bestimmt, bei der Renovierung ist uns aufgefallen, daß wir vorsichtshalber eine paar Pinsel mehr mitgenommen haben, obwohl wir diese ständig hätten nachkaufen können. ). Also, weniger ist oftmals mehr.
3. Tagegeldkonto wieder auf Sicherheit bringen = 25.000 €
4. Ankauf weiterer Wertpapiere für ca. 30.000 €
5. Ansparung PKW = 6.000 €

Ich denke, das mit der bewußten Ernährung haben wir ganz gut hin bekommen, hinzu kommt noch ein Punkt aus dem Jahre 2014 indem wir unser Zeitmanagement verbessern wollten. Auch dies hat nach nunmehr 2 Jahren umsetzten gut geklappt und das etwas mehr an Freizeit wurde fast komplett in sportliche Aktivität gesteckt.
Von daher nennen wir den Punkt 1. aus 2015 al übererfüllt an.
Punkt 2. ist in Arbeit und wird kontinuierlich weiter verbessert. Noch nicht abgeschlossen.
Punkt 3. nicht erfüllt. Dazu unten mehr.
Punkt 4. Nicht ganz erfüllt, wir landen bei ca. 28.000 €. Dabei müssen wir aber berücksichtigen, daß aus dem Fondsdepot auch Werte eliminiert worden sind.
Punkt 5. Nicht erfüllt.

Während wir unsere Punkte aus 2015 überprüft, stellten wir uns die Frage: “ Wieso haben wir so daneben gelegen?“ und es war wie immer: „Ersten, kommt es anders und Zweitens, als man denkt.“
Was war passiert:
Die Mietshäuser waren fertig.
Sondertilgung in den Mietshäusern
Einrichtung unseres eigenen Haus
Renovierung unseres eigenen Haus

Mit Hilfe unseres Haushaltbuches und unserer Planung ( Starmoney und Excel ) stellten sich schnell folgende außerplanmäßigen Anschaffungen heraus:
Sondertilgung mit 1650 € / month
Renovierung/ Einrichtung/ Erhaltungsaufwand mit 1572 € / month
Das sind natürlich zwei Positionen die schon gewaltig alles durcheinander bringen, aber…. jetzt auch in 2015 vorzeitig abgeschlossen wurden.
Da fällt unser neues Sportbudget mit 45 € / month nicht mehr so auf.

Dennoch haben wir festgehalten, da unser altes Haushaltsbuch von 2005-2011 geführt wurde und danach durch die Renovierungsphase und Neubauphase doch sehr durcheinander gekommen ist, das wir dieses jetzt verstärkt wieder aufleben lassen wollen und auch müssen. Siehe da, so alte Hasen wie wir führen immer noch ein Haushaltsbuch. 😉 ( ist aber wirklich lästig… )
Da wir mit dem Buchungsprogramm von Starmoney ziemlich genau alles festhalten können, hat sich Frau Plutusundme durchgesetzt und wir werden in 2016 verstärkt das bargeldlose Bezahlen verwenden.

So nun zu den Zielen 2016:
1. Sportliche Aktivität weiter ausbauen
2. 2 x im Jahr bei Kleinanzeiger (o.ä) nicht mehr benötigte Dinge ( ist mit Absicht so allgemein gehalten ) verkaufen. Kurzum: ausmisten ( wobei es kein Mist ist… )
3. Ansparung neuer PKW = 13.000 €
4. Ansparung Sondertilgung Mietshäuser = 23.200 €
5. Tagegeldkonto weiter ausbauen auf 11.000 €
6. Einkauf weiterer Aktien die eine stetige Einnahme durch Dividenden sichern. Ziel wäre 8.400€ netto.
7. Zeitmanagement weiter optimieren

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Dezember 2015 – Kredit zu 0% –

27.12.2015
Tja, nun ist es wohl soweit. Es ist für Banken billiger Kredite zu 0% zu verleihen , als Strafzins zu zahlen. Na, dann.
Die Online Plattform Smava bietet diesen Kredit bis zum 31.12.2015 an. Ein paar Bedingungen sind dabei, aber eigentlich sollten diese kein großes Hindernis sein.
Ist die Geldmenge in der Wirtschaft wirklich so groß, daß die Banken diesen Schritt jetzt gehen müssen ?
Was macht ein Kreditnehmer mit dem Geld, zu 0% Zinsen ? Wird es nachhaltig investiert oder verkonsumiert ?
Ich habe allmählich das Gefühl, wir bewegen uns auf einen ganz schwierigen Zeitraum zu.
Mit meiner Frau habe ich über diesen Kredit diskutiert, wären ja für uns beide 2.000€ zu 0%. Angelegt in Dividendenpapieren bestimmt kein schlechtes Geschäft, zumal wir die monatliche Tilgung ja bei den Sparbeträgen abziehen könnten.
Da tauchte eine Frage bei uns auf, möchten wir uns für jeweils 1.000€ unsere Bonität durch eine Kreditanfrage verschlechtern lassen? Ist uns der kostenlose Kredit soviel wert ? Wir haben uns gegen das Angebot entschlossen, vielleicht benötigen wir unsere Bonität bei einen größeren Objekt nochmal…. in Zukunft ;-).
1.000 € zu 0% bei 36 Monatsraten, wie seht Ihr das? Was kommt als nächstes?

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Dezember 2015 – Immobilien, nicht schon wieder –

27.12.2015
Aber ja doch.

Dieser Artikel ist ein privates Nachschlagewerk , nicht vollständig und stellt keinerlei Empfehlung da. Wir gehen davon aus, das dieser Artikel in Laufe der Zeit vervollständigt und weiter bearbeitet wird.

Wir haben bei dem Artikel, Wie es begann, viel in unserer alten Unterlagen gewühlt und dabei die eine oder andere Aufzeichnung einfach mal wieder nach vorn geholt.
In jedem gut verifizierten Depot sollte ein Anteil Immobilie sein, gerade im Zeitalter der drohenden Inflation und einer scheinbar unbeherrschbaren Schuldenkrise. Das muß nun nicht das eigene Haus oder eine komplette Mietskaserne sein, aber ein gewisser Anteil ist mit Sicherheit nicht verkehrt.
Gerade wenn der Vermögensaufbau sich in den Anfängen befindet, gehört doch ein Teil in etwas sicheren Anteilen. Ganz zu Anfang waren das bei uns Bundesobligationen bzw. Bundesschatzbriefe, gibt es heute Beides nicht mehr.
Aber, obwohl schon auf sehr vielen Blogs berichtet ( siehe Bloggroll rechts ) ausreichend diskutiert, an dieser Stelle nochmal, welche Möglichkeiten es gibt, etwas mehr Sicherheit ins Depot zu bringen
Wie schon beschrieben, sind die eigenen 4 Wände besonders im Alter, Gold wert.
In jungen Jahren, wenn berufliche Laufbahn, auch die des Partners, noch nicht abgeschlossen ist, kann eine Mietswohnung die bessere Alternative sein. Nichts desto trotz, sind wir der Meinung das ein gewisser Immobilienanteil vorhanden sein sollte. Das kann durchaus auch eine Garage in einem Ballungsgebiet sein.
Für eine Immobilien gibt es eigentlich nur eins was zählt: Lage, Lage und nochmals Lage. Bei den derzeitigen Zinssätzen auch durchaus bezahlbar. Die Deutsche Bank ( Quellenangabe ) errechnet einen sogenannten Erschwinglichkeitsindex. Dieser Wert gibt an, wie leicht oder schwer es ist eine Wohnung zu finanzieren. So tief wie zur Zeit stand der Index seit 1975 noch nie.

Lage, Lage Lage
Wo also hin mit der Immobilie, wenn ich diese nicht selber bewohnen möchte, zum Beispiel, weil ich in einem ganz anderen Ort( Land… ) arbeite.
Hier erstellt das Bad Homburger Analyshause Feri EuroRating Service (http://fer.feri.de/de/ ) ein regelmäßiges Rating für Immobilien in vielen deutschen Städten. Wie sich vielleicht jeder denken kann, liegt München ziemlich weit oben, aber es gibt auch andere aufstrebende Orte. Im Institut für Vermögensaufbau ( Quellenangabe ) ( http://www.institut-va.de ) kann der Interessent Informationen bekommen, wie sich verschiedene Standorte entwickeln und siehe da, Orte wie Dresden, Oldenburg, Rostock etc. und viele andere sehen für die Zukunft ähnlich gut aus wie München.

Eine Alternative zur Immobilie ist mit Sicherheit ein Immobilienfonds
Da unterscheiden wir zwischen offene und geschlossene Immobilienfonds. Geschlossene kamen für uns nie in nähere Wahl, von da her sind diese hier auch nicht weiter aufgeführt. Der Unterschied soll hier kurz erklärt werden:

Geschlossener Fonds:
Bei der Auflegung des Fonds wird das Ziel und der zu erzielende Gewinn genau festgelegt. Die Anteile sind relativ teuer und es gibt nur eine gewisse Anzahl. Sind alle Anteile verkauft wird der Fonds geschlossen. Eine vorzeitige Rückgabe über Handelsplätze ist möglich aber meist mit Verlust behaftet. Die Rückzahlung erfolgt am Ende der Laufzeit. Steuerliche Gesichtspunkte haben wir hier nicht aufgeführt. Für uns war diese Anlage uninteressant.

Offener Fonds
Hier werden Anteile ausgegeben wie bei einem normalen Fonds, die auch zu einem Rücknahmepreis wieder abgegeben werden können. Achtung, neu ( seit 2013 ) ist hierbei, daß Anteile erst nach einer Haltezeit von 2 Jahren zurückgegeben werden können. Auch hier gibt es Handelsplätze wo mit erheblichen Abschlägen die Haltezeit umgangen werden kann. Hier besteht also durchaus die Möglichkeit sich interessante Fonds über die Börse mit Abschlägen ins Depot zu holen.
Solch einen Fonds besaßen wir selber in unserem Fondsdepot. Wir haben diesen monatlich bespart. Die Sparsumme war genau auf unserem Anlagenverhalten ausgewählt, also ein Teil in riskante Aktienfonds und ein Teil in geringer riskanten Immobilienfonds. Der Mix macht es eben.

REITs
sind Kapitalsammelstellen für Kapitalanlagen in Immobiliensektor. Ähneln Immobilienfonds aber gerade ausländische Fonds haben den Charme einer monatlichen Auszahlung und sind vermutlich darum auch bei vielen Investoren so beliebt. In Deutschland haben REITs die Rechtsform einer AG. In USA ehr die Form eines Pensionsfonds.
Reits sollen der Immobilienbranche den Zufluß von Liquidität ermöglichen, wobei in Deutschen REITs keine Wohnimmobilien genutzt werden.
Die Gewinne werden aus Vermietung, Verpachtung Zinsgewinnen ( zur Zeit ehr gering ) und Veräußerung der Immobilie.
Die Rechtsform in der USA, Kanada, Australien ist ein TRUST (vertraglicher Zusammenschluß mehrerer Firmen ähnlich eines Monopols, bekannt ist wohl allen Standard oil TRUST (Quelle: WIKIPEDIA)) oder Corporation. In Belgien ist es ein Investmentfons, NL und Frankreich sind es beschränkt haftende Kapitalgesellschaften.
Die ausgeschütteten Gewinne unterliegen der Einkommensteuer.
Gewinne werden sofort ausgeschüttet von etwa 90 %. Diese hohe Ausschüttungsquote sorgt für einen stetigen und gut planbaren Dividendenfluss und hat damit den Charakter einer Dividendenaktie.
Bei deutschen Reits ist das Kerngeschäft das Halten und Bewirtschaften, nicht der Handel.
Deutsche Reits werden geführt im RX ReitsIndex und beinhaltet nur 3 Werte. Daran erkennt man den Stellenwert in Deutschland.
Diese 3 Werte sind:
ALSTRIA OFFICE Reit
Fair Value Reit AG
Hamborner Reit AG

Die US Reits sind der größte Reits Markt und hier unterteilt man noch in
Equity Reits = überwiegend in Immobilien
Mortage Reits = überwiegend in Immobiliarkrediten
Hybrid Reits = diese investieren in Beides

Eine gute Quelle zu US Reits ist vielleicht die Seite https://www.reit.com/

Auch bei Reits gibt es Reitsfonds und Reits ETFs. Also mal wieder eine Kombination aus einer Kombination. Wenn es nun noch einen ETF aus ETF Reits und Reitsfonds gibt, käme mir das Thema sehr bekannt vor.
Darum: Keep it simple.Wir suchen einen vernünftigen Reit aus um einen monatliche Zufluß zu generieren. Das ist die nächste Aufgabe, bei der wir aber auch schon länger dran arbeiten.

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