Februar 2022 – Vermögensaufstellung Januar 2022 –

03.02.2022

Das Jahr fing gewaltig an. Fast von überall kamen Preiserhöhungen.

Wohngebäudeversicherung + 8 %

Energiekosten + ca. 70% (!)

Krankenkassenbeitrag +10%

Das Alles bedeutet Mehrkosten von ca. 170 € netto im Monat. Bei der gebräuchlichen 4 % Regelung ( kennt ja mittlerweile jeder ) hieße das ein Investment von 51.000 € zu 4 % netto , um die Mehrkosten wieder aufzufangen. Dies ist natürlich so ohne Weiteres nicht möglich. Also  werden nochmal die Ausgaben überprüft um dort noch Verbesserungen heraus zu bekommen.

Ausgaben ist ein gutes Stichwort:

Das Haus Plutusandme hat in 2020,  über Alles, 3.347 € / Monat benötigt.

In 2021 waren es 3.318 € / Monat, also garnicht mal so schlecht. Allerdings waren wir 2021 auch nicht im Urlaub !

Preistreiber war in 2021 das 4te Quartal und dort: Bar Abhebungen, Benzin, Krankenkasse und Freizeit.

Bar Abhebungen erklären sich mit der Renovierung des Garten / Terrasse im letzten Quartal, also ein Einmaleffekt.

Wie war es nun:

Depot: 408.779 €

FFB: 148.653 €

Cash: 1.029 € ( wird zur Zeit von Dividende wieder aufgefüllt )

Immobilien sind um 2% abgewertet worden: 351.758 €

Mietüberschuss: 732 €

 

Bei einer Immobilie wurde die Sondertilgung bereits voll ausgeschöpft und ein Darlehn komplett abgelöst. Dies wird ab Februar dann den Mietüberschuss um 431 € verbessern. Hiervon werden wir allerdings ein Dauerauftrag ein ein flexibles Kreditkonto einrichten um auch dort schneller zu tilgen. Die Mieteinnahmen spielen für FIRE ein wichtigen Punkt, decken diese doch später von den monatlichen Ausgaben fast 2/3 ab. Das fehlende 1/3 sollte dann über die Dividenden eingespielt werden.  Bei den Preisanpassungen , wie sie zur Zeit in 2022 sind, ist dies ab knapp bemessen. Da ist noch etwas Feintuning nötig und wir werden mit dem ersten Step jetzt im Februar auch anfangen.

Macht in Summe : 910.219 € ( auch in Historie )

 

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4 Antworten zu Februar 2022 – Vermögensaufstellung Januar 2022 –

  1. schlumich sagt:

    Vielen Dank für die wie immer transparenten Einblicke.
    70% up bei den Energiekosten ist gewaltig – ich nehme an, das ist vornehmlich Gas?

    Bei uns war der Januar im Rahmen. Versicherungen etwas höher und Energie NOCH (!) konstant.

    • plutusandme sagt:

      Moin Schlumich,
      ja , es war vornehmlich Gas. Strom konnten wir den Verbrauch reduzieren und haben unseren Anbieter gehalten. Gas wurde nach der Erhöhung gewechselt.

  2. Achim sagt:

    Ich bin Frugalist, Sparfuchs, Geldanleger und Finanzblogleser. 🙂

    Du schreibst im November, Du hättest verschiedene Posten auf den Prüfstand stellen müssen, namentlich Gas- und Stromkosten, Handykosten und Depotgebühr.

    Mich würde die Depotgebühr ziemlich beißen. Bei einer „normalen“ Depotbank würde ich mehr Depotgebühr bezahlen, als die Beheizung meines Wohnquartiers kostet. Zum Glück zahle ich seit mehr als 20 Jahren keine Depotgebühr mehr. Du beklagst Dich darüber, daß Du im Corona-Crash über die Onvista-Bank nicht handeln konntest und daß sie Dir nicht auf Deine E-Mails geantwortet haben. Geschenkt: Das ist im heutigen Geschäftsleben halt so. Bist Du Dir denn wirklich sicher, daß das bei Deiner „Hausbank“ besser gewesen wäre?

    Übrigens: Es gibt da bezüglich der Depotgebühr aktuell einen attraktiven Deal.

    https://www.maxblue.de/wertpapierhandel/handeln/depot-wechseln.html

    Wenn Du bei denen ein (kostenloses) Depot aufmachst und mindestens ein Jahr Papiere bei denen lagerst, bekommst Du 0,5% des Werts der Papiere als „Depotwechselprämie“. Diese ist gedeckelt bei 500 Euro. Dafür müßtest Du Buy-and-Hold-Aktien im Wert von 100.000 Euro übertragen. Bitte genau nachrechnen: Bis an 256 Euro (Lediger?) ist eine solche Provision legal steuerfrei, höhere Provisionen mußt Du komplett versteuern (und zwar mit dem persönlichen Steuersatz, nicht mit den 25% der KESt). Wenn Du 42% Grenzsteuer zahlst, könnte es sein, daß Du ähnlich gut fährst, wenn Du Dich an die 256 Euro heranrobbst (aber drunterbleibst! Maximal 51.000 Euro übertragener Wert.) und die dann nicht versteuern mußt, als wenn Du den Betrag ausschöpfst und ihn dann komplett versteuerst. Ob das bei Verheirateten steuerlich anders ist, weiß ich nicht, müßtest Du ggf. checken.

    Handykosten sind für mich kein großes Problem. Für Frau und Herrn Achim zusammen zahle ich im Monat wenig mehr als 10 Euro. Attraktiv sind momentan Lidl connect (gutes Netz D2, 30 Euro Wechselgutschrift bei Rufnummernmitnahme, also z.B. 4 Monate kostenfrei) und ja-mobil (Telekom-Netz. Für mich am attraktivsten das 6-Monats-Paket zu 30 Euro, umgerechnet 5 Euro/Mon für 1 GB Daten und eine Telefonflat. Ich brauche das bei weitem nicht).

    Dieser Winter ist wärmer als der letzte, wir werden um die 15% weniger Gas brauchen als im letzten (und etwa 10% weniger Strom). Dabei brauchen wir ohnehin nur 2/3 so viel Gas wie andere Leute und etwa halb so viel Strom. Ich habe meine diesjährigen Jahresverträge rechtzeitig abgeschlossen, so daß ich von der aktuell absurden Preiserhöhungswelle noch mehr als ein halbes Jahr verschont bleibe. Und ich rechne damit, daß sich der Markt zum Sommer hin beruhigt. Die Preise mögen nicht mehr zum Niveau des vorletzten Jahre zurückkommen, wir wollen aber nicht vergessen, daß Gas auch schonmal deutlich teurer war als im letzten Sommer (Die aktuelle Marktspitze ignoriere ich mal nonchalant).

    Verglichen mit den Kapitaleinkünften, aber auch den täglichen Schwankungen des Depots ist das aber alles Kleinkram.

    • plutusandme sagt:

      Moin Achim,
      endlich kommen wir dazu, hier zu antworten.
      Es ist in der Tat so, das wir das Depot wieder umziehen lassen werden und wahrscheinlich wieder in Richtung Onvista. Wir finden für uns keine bessere Alternative, wobei sich Onvista zu Anfangszeiten der Coronazeit wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert hat.
      Vielen Dank für den Hinweis mit den Handykosten, da haben wir für uns selber auch Einsparpotential entdeckt und auch festgestellt, das wir bei dem WoMo, welches sich jetzt mittlerweile auch Oktober verschoben hat , die SAT Anlage besser gegen eine Internetanlage hätten tauschen sollen, was wieder zu Lasten der Handykosten gehen wird.
      Tja Strom und Gas kosten werden wohl hoch bleiben, aber nachedme der Sturm hier erhebliches Kleinholz gemacht hat, ist unserer Lager mit Brennholz, welches noch ablagern muss, übervoll. Mindesten Bedarf für 3 Jahre liegen jetzt dort. Dafür stehen im Garten 8 Bäume ( keine Bäumchen ) weniger.
      Wir arbeiten immer mal wieder daran, die Kosten zu eleminieren oder zu drücken. Das hilft uns später mehr als weitere Kapitaleinkünfte. Aber mit der neueen Ausrichtung Wohnmobil werden erstmal weitere Kosten auf uns zukommen, ob wir unsere, von uns bewohnte Immobilie, dann zeitweise vermieten, müssen wir mal schauen. Da tasten wir uns vorsichtig ran.

      mfg
      Plutusandme

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