Juli 2016 – Haushaltbuch 2016 –

29.07.2016
Wie in dem Beitrag Ziele 2016 ( siehe hier )bereits angekündigt, wollten wir verstärkt Haushaltsbuch führen, um überhaupt wieder mal ein Überblick zu bekommen. Gesagt …getan.

Wo sind nun die Preistreiber im Vergleich zu 2011 ( Werte 2015 in Klammern) auf den Monat bezogen :

1. Krankenkassenbeitrag , monatliche Mehrkoten = 159 € (+43€)
2. Lebensunterhalt ( Lebensmittel, Hygiene etc ) = monatliche Mehrkosten = 293 € (+157€)
3. Strom = monatliche Mehrkosten = +16 € (+13€ )

Im Vergleich zu 2015 also Mehrkosten von 213 €, zuzüglich weitere kleinere Beträge und Sondereffekte die nicht jeden Monat gekauft werden wie z.B. Brille, Tierarztkosten.

Das waren auch schon die größten Brocken. Es gab aber auch Einsparpotential.
1. KFZ ( logisch ist ja gerade neu ) Treibstoff, Steuer, Haftpflicht = 81€ / Monat
2. Die Barentnahmen gingen deutlich zurück, sowie die Rückstellung für Renovierungen.

Gefühlt lagen wir also richtig. Der tägliche Lebensunterhalt ist deutlich teurer geworden, oder aber wir haben unsere Gewohnheiten geändert, kann ja auch sein.

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3 Antworten auf Juli 2016 – Haushaltbuch 2016 –

  1. Ich führe seit einem knappen Jahr Haushaltsbuch und mir macht das richtig Spaß. Ich lebe deutlich minimalistischer als vor einem Jahr und geben nicht mehr viel für Kleidung und Anschaffungen aus.

    Super, dass Ihr jetzt auch Haushaltsbuch führt.

  2. Michael sagt:

    Hallo zusammen,

    Bei vielen besteht ja das Problem, ein Haushaltsbuch langfristig zu führen.

    Wie habt ihr das gelöst?

    Ich habe kürzlich zu diesem Thema einen ausführliche Beitrag an möglichen Haushaltsbüchern (Papier, Excel und App) geschrieben und ich Frage mich wie wir noch mehr Menschen dazu motivieren können ein Haushaltsbuch zu führen…

    Freu mich auf euer Feedback.

    Liebe Grüße,
    Michael

    • plutusandme sagt:

      Moin Michael,
      wir haben bemerkt, das mit dem Geldfluss etwas nicht “ stimmte“ und daraufhin für 6 Monate alle Ausgaben elektronisch getätigt, wo es ging. Wir sind kein Freund von elektronisch cash, man verliert doch zu schnell den Überblick bzw. gibt Geld aus, welches sich nicht als „hardware“ in der Geldbörse befindet.
      Die Ausgaben können wir dann mit unserer Software ( Starmoney oder unter Linux moneyplex ) auswerten. Immer wiederkehrende Ausgaben werden da dann auch automatisch erfasst. Wie in Deinem Bericht geschrieben, werden diese dann in Kategorien zusammen gefasst. Die Ausgaben der Kategorien übertragen wir dann als Summe in ein Excelkalenderblatt ( oder als Linuxliebhaber auf ein Openoffice Calcsheet ) Damit haben wir ein Überblick für die Zukunft, über Ausgaben die nicht monatlich auftauchen ( z.B. Abo-Verträge oder ADAC Mitgliedsbeitrag etc) und können diese entsprechend berücksichtigen.
      Wir führen unser Haushaltsbuch schon seit 2006 und eine letztmalige vollständige Aufnahme aller Ausgaben fand 2011 statt. Es ist ein tolles Gefühl, wenn wir eine ganze Kategorie streichen konnten ( z.B. nicht genutzte Sportverträge )
      In diesem Jahr haben wir über 6 Monate dann alles elektronisch bezahlt und entsprechend oben beschrieben ausgewertet. Wir erfassen nicht im Detail z.B. 2 Euro in der Kantine. Das fällt unter „Barabhebung“. Aber die Barabhebungen werden erfasst. Sollte diese mal aus dem Ruder laufen, bisher einmal passiert, aber während unserer Renovierungsphase ( Nägel, Schrauben und andere Heimwerkereffekte ) wird nur diese Kategorie überprüft. Das gleiche , ähnlich wie in Deinem Bericht, mit Versicherungsbeiträge oder Strom bzw. Gas. die mit Vergleichsportalen abgeglichen werden. Noch ein Beispiel auch während unserer Renovierungsphase, da schoss der Stromverbrauch nach oben, der Grund Bautrockner. Wir hatten das Problem identifiziert, aber darauf brauchten wir nicht reagieren. da temporär.

      Gruß
      Plutusandme

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